Ex-Mitarbeiter schließt Vergleich mit BMW
München (ddp-bay). Im Bestechungsprozess gegen einen ehemaligen BMW-Mitarbeiter vor dem Münchner Landgericht ist am Montag der Urteilsspruch erneut verschoben worden. Der Angeklagte, der bereits eingeräumt hat, von 2003 bis 2005 insgesamt rund 500 000 Euro von Zulieferern von BMW angenommen zu haben, einigte sich mit dem Automobilhersteller auf einen Vergleich und verpflichtete sich auf Zahlungen von insgesamt 400 000 Euro. Außerdem überwies der Angeklagte nach Angaben der Verteidigung eine Steuernachzahlung von rund 168 000 Euro an das Finanzamt. Dort konnte der Eingang des Geldes allerdings noch nicht bestätigt werden. Aus diesem Grund unterbrachen die Richter die Verhandlung bis zum Mittwoch.
Zu Prozessbeginn hatte der Vorsitzende Richter dem Angeklagten zugesagt, dass die Strafe bei voller Schadenswiedergutmachung und einem umfassenden Geständnis nicht mehr als zwei Jahre und neun Monate betragen werde. Bei einer anteiligen Wiedergutmachung und einem Geständnis werde die Strafe sich auf drei Jahre und drei Monate belaufen.
Nach eigener Aussage hatte der Angeklagte seine Position als Gruppenleiter im Einkauf des BMW-Werkes in Spartanburg (USA) ausgenutzt, um vier Zulieferer unter Druck zu setzen. Um ihre Chancen bei der Vergabe hoch dotierter Aufträge nicht zu gefährden, kamen die Betriebe dabei den Forderungen des Einkäufers nach.
(ddp)
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Hollaender schrieb :
und wer andere um millionen betrügt bekommt lediglich eine Bewährungsstrafe und eine verhältnisgemässe kleine Geldstrafe....
Samaka schrieb :
Tja bald ist es ein halbes Jahr her ...
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